Auf den Spuren der Flößer

Im Jahre 1342 öffneten Markgraf Rudolf von Baden und Graf Ulrich von Württemberg die Würm, Nagold, Enz und den Neckar für die Flößerei. Zu dieser Zeit war die Flößerei sehr wichtig, da der Holzmangel im Rheintal bereits im 13. Jahrhundert für Probleme gesorgt hatte.

Größere Bedeutung erlangte die Flößerei aber erst im 18. und 19. Jahrhundert, und zwar durch die Gründung der "Calwer" oder "Württembergischen Holzhandelscompagnie", die in den zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts erfolgte. Das Gewerbe erreichte im Jahr 1800 seinen Höhepunkt, wurde aber im Laufe des Jahrhunderts immer mehr vom Bahntransport verdrängt, so dass im Jahr 1911 das letzte Floß die Enz hinabfuhr.

Die Langholzflöße, die sogenannten "Gestörre", konnten bis zu 280 Meter lang und vier Meter breit sein. Die einzelnen Stämme, aus denen die "Gestörre" gefertigt wurden, befestigte man entweder mit Querstangen und Holznägeln oder mit Weidenriemen. Dabei wurde das Floß von zwei bis hin zu 14 Flößern geführt, deren Beruf sehr hart, anstrengend und mitunter sogar sehr gefährlich war.

Im Alter wurden die Flößer oftmals vom sogennaten "Zipperlein" geplagt - ein Resultat jahrelanger harter Arbeit auf und oftmals auch im kalten Wasser.

Die Geschichte der Flößerei dokumentiert heute der 15 km lange Flößerweg zwischen Besigheim und Bissingen. In Calmbach gibt es auch die Möglichkeit, das Flößermuseum zu besichtigen.

 

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